
In einem Teilbereich des Siechenbachs ist in den letzten Monaten ein Biotopverbund zwischen den beiden Kindertagesstätten „Lieblingsplatz“ und „St. Marien“ entstanden. Dieser Biotopverbund ist als Naturerlebnisraum begehbar und erlebbar und soll zur Umweltbildung beitragen. Zur Verwirklichung der ersten beiden Abschnitte konnte die Stadt die Heinz-Sielmann-Stiftung als Projektpartner gewinnen.
Auch die Doktor-Eisenbarth-Mittelschule engagiert sich für den „Naturerlebnisraum“: Schülerinnen und Schüler fertigten dazu Vogelnistkästen an, die nun im Rahmen der „Grünen Woch“ im Beisein von Bürgermeister Rudolf Teplitzky an Hubert Hammerer, den Leiter des städtischen Bauhofs, übergeben wurden.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7A waren eifrig am Sägen, Bohren und Schrauben, um die 15 Nistkästen zu produzieren. Angeleitet und unterstützt wurden sie dabei von den schulischen Fachkräften Richard Bösl und Florian Dickerhof. Eine Abordnung der Klasse hatte die Kästen zusammen mit ihrer Klassenleiterin, Konrektorin Julia Kopp, zum Biotopverbund in den Siechenwiesen gebracht. Die Bauhofmitarbeiter hatten dort im Vorfeld schon die Aufhängevorrichtungen angebracht.
Laut Bürgermeister Teplitzky gilt das Biotop „als Leuchtturmprojekt“. „Ihr habt nun einen wichtigen Beitrag zu diesem biologisch sehr wertvollen Bereich geleistet“, lobte er die sichtlich stolzen Schülerinnen und Schüler.
Bericht: Werner Winderl