Gleich zum Start ins neue Jahr machten sich 34 Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen von Mittwoch bis Freitag auf den Weg nach Neukirchen beim hl. Blut ins Skigebiet Hohenbogen. Gemeinsam mit den Siebtklässlern des benachbarten Gymnasiums ging es jeden Morgen mit dem Bus hinauf auf den Berg und abends wieder zurück.

Für einige der Teilnehmenden, die bereits als echte Pistenprofis galten, begann der Skitag sofort auf den großen Hängen. Für viele jedoch war es der erste Kontakt mit dem Skisport. Deshalb starteten die Anfängerinnen und Anfänger zunächst mit spielerischen Übungen in der Ebene, um sich an das ungewohnte Material zu gewöhnen. Währenddessen erkundeten die Könner mit Herrn Dietl bereits das Gebiet rund um den langen Sessellift. Doch auch bei den Neulingen zahlten sich Durchhaltevermögen und das stetige Aufstehen nach kleineren Stürzen schnell aus: Schon am ersten Tag wagten sich die ersten mutig, begleitet von Frau Simon‑Bleicher, an den Schlepplift – die große Herausforderung für alle Skianfänger.

Mittags trafen sich dann alle gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des OGO zum wohlverdienten Einkehrschwung im Berghaus oder im Liftstüberl. Die Begegnungen über die Schulgrenzen hinweg kamen bei allen sichtbar gut an. Auch auf der Piste half man sich schnell schulartübergreifend – es wurde angefeuert, unterstützt und miteinander gelacht.

Nach drei anstrengenden, aber erlebnisreichen Tagen im Schnee überwog trotz Muskelkater eindeutig der Stolz über das Erreichte. Am Freitagnachmittag durften schließlich fast alle mit dem Sessellift aus der Nebelsuppe im Tal hinauf in die strahlende Gipfelsonne fahren. Die eisige und anspruchsvolle Abfahrt zurück ins Tal forderte nochmals viel Konzentration, doch umso größer war die Freude bei der Ankunft an der Talstation.

So waren sich Lehrerinnen, Lehrer und Schülerinnen und Schüler auf der Heimfahrt schnell einig: Die Skitage am Hohenbogen waren ein voller Erfolg – und hoffentlich nicht die letzten.

Text und Fotos: Andreas Sporer