In der Mensa der Dr.-Eisenbarth-Mittelschule herrschte gespannte Aufmerksamkeit, als Frau Hertel, Staatsanwältin aus Amberg, vor den Schülerinnen und Schülern der 8. bis 10. Klassen sprach. Unter dem Titel „Mach dein Handy nicht zur Waffe“ machte sie deutlich, wie schnell aus alltäglichen Situationen im Umgang mit dem Smartphone strafbare Handlungen werden können.
Mit vielen anschaulichen Beispielen erklärte sie, welche Tatbestände Jugendliche besonders häufig betreffen – darunter Beleidigung, Bedrohung, unerlaubtes Weiterleiten kinderpornographischer Inhalte, Cybermobbing und Verstöße gegen das Recht am eigenen Bild. Dabei zeigte sie nicht nur die rechtlichen Grundlagen auf, sondern auch die möglichen Konsequenzen, die von Sozialstunden über Geldauflagen bis hin zu Einträgen ins Führungszeugnis reichen können.
Die Schülerinnen und Schüler hörten aufmerksam zu und stellten interessiert Fragen. Besonders eindrucksvoll war die Botschaft, dass jedes Smartphone – bewusst oder unbewusst – Schaden anrichten kann, wenn man nicht verantwortungsvoll damit umgeht. Gleichzeitig ermutigte Frau Hertel die Jugendlichen, Zivilcourage zu zeigen, Grenzen zu setzen und Hilfe zu holen, wenn sie Zeugen oder Betroffene von digitalem Fehlverhalten werden.
Der Vortrag war ein wichtiger Beitrag zur Sensibilisierung für einen respektvollen und sicheren Umgang mit digitalen Medien. Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich bei Frau Hertel für ihren engagierten Einsatz und die klaren Worte, die sicherlich noch lange nachwirken werden.
Text und Fotos: Julia Kopp
